Interview mit dem Umweltethiker Martin Gorke. Erscheint im Dezember 2019 auf re-visionen.net

Martin Gorke, 1958 in Stuttgart geboren, gilt als einer der führenden Vertreter einer holistischen Umweltethik.
Er studierte Biologie und Philosophie in Bochum und Bayreuth. Von 1985 bis 1993 arbeitete er als Naturschutzwart auf der Vogelhallig Norderoog im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. 1989 Promotion im Fach Tierökologie. 1997 Promotion im Fach Philosophie mit einer Dissertation über die ethische Dimension des Artensterbens. Von 1997 bis 2002 war Martin Gorke wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Umweltethik der Universität Greifswald. 2008 Habilitation im Fach Umweltethik mit dem Thema Eigenwert der Natur. Ethische Begründung und Konsequenzen. Seit 2016 ist Martin Gorke Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald.

Publikationen (Auswahl): „Invasive Arten“? Begriffliche, sachliche und ethische Klärungen tun Not! In: TIERethik 10(2), (2018); Eigenwert der Natur. Ethische Begründung und Konsequenzen (2010); The Death of Our Planet`s Species. A Challenge to Ecology and Ethics (2003); Spektrum der Umweltethik. Hrsg. mit K. Ott (2000); Artensterben. Von der ökologischen Theorie zum Eigenwert der Natur (1999).

Rezension des Buches Menschwerdung-Eine Theorie der Ontogenese von Michael Tomasello (Suhrkamp Verlag, Mai 2020). Die Rezension erscheint voraussichtlich im Juni 2020