Interview mit dem Soziologen Stephan Lessenich („Neben uns die Sintflut“). Erscheint voraussichtlich im April/Mai auf re-visionen.net

Europa – Eine Welt von morgen? Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie. Erschienen auf re-visionen.net (21. Februar 2018)

Claus Leggewie, geboren 1950, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Köln und Paris. Er ist Ludwig-Börne-Professor für Politikwissenschaft an der Universität Gießen. Von 2007 bis 2017 leitete er das kulturwissenschaftliche Institut in Essen (KWI). Er war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats „Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung und ist darüber hinaus an verschiedenen europäischen Instituten und Universitäten tätig.

Glauben und Wissen. Ein Interview mit dem Philosophen Volker Gerhardt. Erschienen auf re-visionen.net (28. Januar 2018)

Volker Gerhardt, geboren 1944, studierte Philosophie, Psychologie und Rechtswissenschaft in Frankfurt und Münster. Er ist Seniorprofessor an der Humboldt-Universität Berlin und einer der angesehensten deutschen Philosophen der Gegenwart. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik, der politischen Philosophie, der Metaphysik und der Theologie.

Veröffentlichungen (Auswahl): Selbstbestimmung. Das Prinzip der Individualität (1999); Individualität. Das Element der Welt (2000); Immanuel Kant. Vernunft und Leben (2002); Friedrich Nietzsche (2006); Partizipation. Das Prinzip der Politik (2007); Theodizee nach Auschwitz. Versuch einer Wahrung des menschlichen Lebenssinns (2011); Öffentlichkeit. Die politische Form des Bewusstseins (2012); Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche (2014); Glauben und Wissen. Ein notwendiger Zusammenhang (2016)

Lässt sich Gott denken? Ein Interview mit dem Berliner Philosophen Holm Tetens. Erschienen auf re-visionen.net (10. November 2016)

Holm Tetens, geboren 1948, war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2015 Professor für theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seine Schwerpunkte lagen dort in der Wissenschaftstheorie, der Philosophie des Geistes, der Religionsphilosophie, der Metaphilosophie und der Argumentationstheorie.

Veröffentlichungen (Auswahl): Experimentelle Erfahrung (1987); Geist, Gehirn, Maschine (1994); Wittgensteins „Tractatus“. Ein Kommentar (2009); Philosophisches Argumentieren (2010); Kants Kritik der reinen Vernunft. Ein systematischer Kommentar (2006); Wissenschaftstheorie. Eine Einführung (2013); Gott denken (2015).

Die spanische Ausgabe bei Editorial Trotta

Hoffnung für eine unfertige Welt. Jürgen Moltmann im Gespräch mit Eckart Löhr. Patmos Verlag, 14. März 2016, gebunden, 116 Seiten.

Jürgen Moltmann gilt als der politische Theologe mit gesellschaftlicher und kirchlicher Relevanz. Sein ganz eigenes Profil, seine besondere Überzeugungskraft und nicht zuletzt sein umfangreiches theologisches Werk (Theologie der Hoffnung, Gott in der Schöpfung, Der lebendige Gott und die Fülle des Lebens) haben das Denken und Handeln in der deutschen Gesellschaft und international über Jahrzehnte mitgeprägt. Nun setzt er noch einmal einen Akzent. Den 90. Geburtstag nimmt Eckart Löhr zum Anlass, mit Jürgen Moltmann auf ein bewegtes theologisches und politisches Leben zurückzuschauen. Offen und beherzt gibt Moltmann Einblick in seine Wurzeln, sein politisches Reifen und sein Engagement für eine Theologie für unsere Zeit. Im Vordergrund stehen aktuelle Fragen und der Blick in die Zukunft unserer Gesellschaft. Das bewegende Buch eines mutigen Christen und Zeitzeugen eines ganzen Jahrhunderts. 

Von Alpha bis Omega – Ein Gespräch mit Carsten Bresch. Deutscher Wissenschaftsverlag (DWV), Juli 2015, 35 Seiten, ISBN: 978-3-86888-093-9

Ein Gespräch mit dem Physiker, Genetiker und Evolutionstheoretiker Carsten Bresch über Biologie, Evolution, Wissenschaft und Religion. Zentrale Themen sind die Entwicklung des Lebens, die Anfangsbedingungen des Universums und damit verbundene metaphysische Fragestellungen. In diesem Zusammenhang geht es auch immer wieder um die Ideen des französischen Philosophen, Theologen und Anthropologen Teilhard de Chardin.

Carsten Bresch wurde 1921 in Berlin geboren und lebt heute in Freiburg. Ab 1949 arbeitete er als Assistent am damaligen Max-Planck-Institut für physikalische Chemie in Göttingen. 1957 Lehrstuhl für Mikrobiologie an der Universität Köln. 1964-1968 war Carsten Bresch Head of Biology Division am Southwest Center of Advanced Studies in Texas. Ab 1968 Lehrstuhl für Genetik am Institut für Biologie III der Universität Freiburg. Daneben war er Leiter des Zentrallabors für Mutagenitätsprüfung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Carsten Bresch ist Autor des internationalen Standardlehrbuchs Klassische und molekulare Genetik. Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit engagierte er sich in theologisch-naturwissenschaftlichen Diskussionen, unter anderem zusammen mit dem katholischen Theologen Helmut Riedlinger.