ALS AUTOR beschäftige ich mich vor allem mit den Voraussetzungen und Perspektiven einer sozial-ökologischen Transformation.

Dabei verbinde ich die Kritik am gegenwärtigen techno-kapitalistischen Gesellschaftsmodell und seinen bekannten ökologischen und sozialen Folgen mit dem Versuch, die Grundlagen einer Gesellschaft neu zu bestimmen, die nicht mehr auf der Beherrschung, Ausbeutung und Zerstörung der Natur basiert.

Dazu habe ich zuletzt das Buch Die Würde der Natur. Plädoyer für einen radikalen Perspektivenwechsel (oekom Verlag) veröffentlicht, eine tiefgreifende Kritik unseres expansiven Lebensmodells und zugleich ein eindringlicher Appell für ein neues Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

Darüber hinaus schreibe ich für namhafte Magazine und Zeitungen, darunter der Freitag, die Berliner Zeitung, das Publik-Forum, das Philosophie Magazin und die NZZ (Neue Zürcher Zeitung).

Wenn man davon ausgeht, dass wir die Welt erst in unseren Köpfen zerstören müssen, bevor wir sie in der Realität zerstören können, und wenn wir uns dann den desolaten Zustand ansehen, in dem die Welt sich befindet, dann stimmt ganz offensichtlich etwas mit unseren Köpfen nicht.
Eckart Löhr: Vortrag »Die verdinglichte Welt«. Gehalten auf der Tagung »Figuren des Mangels« der Hochschule der bildenden Künste Essen,14. Mai 2022

Aktuelle Artikel

SO, WIE ES IST, BLEIBT ES NICHT. Warum der Kapitalismus uns alle in den Abgrund reißt (Der FREITAG)

(Foto: iStock)

FORSCHUNG IM GRÖSSENWAHN. Immer mehr Aufwand für immer weniger Erkenntnis (Der FREITAG)

(Foto: iStock)

GEFAHREN DES TRANSHUMANISMUS. Warum die Selbstoptimierung des Menschen in den Totalitarismus führt (Der FREITAG)

(Foto: iStock)

Bücher

In meinem letzten Buch »Die Würde der Natur« habe ich mich mit den zentralen Ursachen der ökologischen Krise beschäftigt.

Allerdings bin ich nicht bei der Analyse stehengeblieben, sondern habe versucht aufzuzeigen, wie eine zukunftsfähige Gesellschaft aussehen könnte, die nicht mehr auf Kosten der Natur und über die Verhältnisse anderer lebt.

Das reicht von tiefenökologischen Ansätzen über spirituelle Fragen bis hin zur Auseinandersetzung mit den Ideen einer Postwachstumsökonomie.